Weisse Flecken? Wissen wollen!

 

Das Aufzeigen weisser Flecken (terra incognita) ist eine absolut unverzichtbare wissenschaftliche Pionier­tat, wie der Historiker Yuval Noah Hariri in seinem Werk «Eine kurze Geschichte der Menschheit»[1] zeigt:

«Mit der Entdeckung Amerikas lernten die Europäer, neuen Beobachtungen grösseres Gewicht beizumessen als alten Überlieferungen (…) Bald lernten nicht nur die Kartographen, sondern auch europäische Wissenschaftler aller andern Disziplinen, Karten mit weissen Flecken zu zeichnen. Sie gaben zu, dass ihre Theorien alles andere als vollständig waren, und dass es eine Menge Dinge gab, von denen sie nicht die geringste Ahnung hatten. Die weissen Flecken auf der Landkarte übten eine magische Anziehungskraft auf die Europäer aus, und sie machten sich daran, einen nach dem andern auszufüllen.» 

Sollten Sie also irritiert sein über die vielen weissen Flecken in den Findings auf FishEthoBase, zeigen Sie bitte nicht auf uns. Zugegeben, wir taten es mit Absicht – weil diese Flecken tatsächlich da sind.


[1]Deutsche  Verlagsanstalt DVA, 2013, p. 353

 






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